Die fast größenwahnsinnigen Extravaganzen von Arca oder Kanye West haben 2021 ebenso bereichert wie die leiseren Töne, die von Grouper oder Dean Blunt angeschlagen wurden. Mit Ungemach, Sega Bodega und Smerz beglückte uns zudem eine Reihe aufregender Acts, die das Verhältnis von Pop und experimenteller Elektronik neu zu verhandeln suchten.
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Sonntag, 9. Januar 2022
2021: Die 20 besten Alben
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Mittwoch, 18. August 2021
Ungemach: „Da reitet dann eine Mischung aus Unzufriedenheit mit mir selbst und der Außenwelt Hand in Hand in die Schwärze“
Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt erblickte im Schoße der Wupperstadt eine der aufregendsten EPs des Jahres das bewölkte Taggrau. Texte deutscher Sprache zeichnen die Verlorenheit einer zwischen Ekstase und Tristesse zerrissenen Generation. Im Interview spricht der bildende wie musizierende Künstler Ungemach über seine Einflüsse aus Post-Punk, Rap, Pop, Industrial und elektronischer Tanzmusik sowie seine Inspiration und sein Kunstverständnis.
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Mittwoch, 15. April 2020
Kaninchenbauklänge (15.04.2020) // Ungemach, Deisre Marea, LEYA etc.
Aufgrund meines eher unregelmäßig aufkeimenden Arbeitsethos eine Kurzzusammenfassung der ersten dreieinhalb Monate des Jahres.
Sonntag, 15. Dezember 2019
2019: Die 25 besten Alben
Von Cyborg-Schlafliedern und durch den Fleischwolf gedrehtem Industrial Hip-Hop. Und von Lana del Rey.
Donnerstag, 5. Dezember 2019
2019: Die 100 besten Songs
Die Auswahl reicht dieses Jahr von Techno Punk über avantgardistischen Elektro bis Industrial/Noise. Oben drauf ist sogar noch Platz für Rap/Grime, ein wenig Pop und gänzlich Seltsames.
In der Spotify-Playlist fehlen leider zwei Songs.
In der Spotify-Playlist fehlen leider zwei Songs.
Montag, 4. November 2019
Kaninchenbauklänge (04.11.2019) // Earl Sweatshirt, Xiu Xiu, Messer, Kanye West etc.
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Freitag, 15. Februar 2019
2018: Die 15 besten Alben
Nach geläufigen Traditionen reichlich spät: Eine handverlesene Zusammenstellung der musikalischen Exquisitäten des vergangenen Jahres. Den ausführlichen Einleitungstext bitte hier entnehmen.
Montag, 10. Dezember 2018
2018: Die 100 besten Songs
Dienstag, 23. Oktober 2018
Karies - "Alice" oder Das Ende des Post-Punks
Ausgerechnet Karies, gemeinhin vor allem für minimalistische Gitarrenmelodien und kompromisslose Kargheit bekannt, erlösen die hiesige Pop-Landschaft aus der Ödnis.
Mittwoch, 9. Mai 2018
Deutsch-Pop/Rock News (09.05.2018): Die Nerven & International Music
Montag, 1. Januar 2018
Die 25 besten Alben 2017
"Und der Abend fasst blau mit kalten Armen aus/
Und taut uns die verdorrten, tagwunden Augen auf/
(Der Täubling)
Und taut uns die verdorrten, tagwunden Augen auf/
(Der Täubling)
Mittwoch, 13. Dezember 2017
2017: Die 90 besten Songs
Spotify-Playlist verlinkt.
Samstag, 11. März 2017
Video: Xiu Xiu - JennyGoGo
Xiu Xiu, das Bandprojekt um Jamie Stewart, ist überspitzt gesagt der musikalische Schnittpunkt von Sufjan Stevens, Joy Division und Death Grips. Irgendwo da, wo die Linien von Post-Punk, Noise, Britpop, Electro, Folk und Psych-Rock ineinander laufen. Klingt spannend, ist es auch. "JennyGoGo", ein unkonventionell kauziger Ohrwurm, vereint Zärtlichkeit, Wut und Tanzbarkeit.
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Montag, 30. Januar 2017
Jahresrückblick 2016: Die besten Alben
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Dienstag, 17. Januar 2017
Jahresrückblick 2016: Die 50 besten Songs
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Dienstag, 20. Dezember 2016
Jahresrückblick 2016: 11 herausragende Songs
11 ist eine schöne Zahl. Berücksichtigt sind ausschließlich Songs, die nicht auf einem Album veröffentlicht wurden oder auf einem solchen, das es nicht in die noch zu veröffentlichende Liste der besten 25 Alben des Jahres geschafft hat.
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Sonntag, 18. Dezember 2016
Neue Musik: Friends of Gas, Jay Som, Mick Jenkins, 4Trackboy & Echomann
Von Friends of Gas stammt der vielleicht packendste deutsche Post-Punk seit den frühen Fehlfarben. Das Outro ihres noch jungen Debüts "Fatal Schwach" hört auf den Namen "Teeth" und darf als Appetizer für die Anfang 2017 anstehende Tour des Quintetts verstanden werden. Das verspricht einen guten Start ins neue Jahr!
Nicht so ganz neu, aber nun neu auf Vinyl ist "Turn Into" von Jay Som.
Das Titelstück mit seinen diffusen Gitarren und seinem träumerischen Gesang ist die ideale Anspielstation für alle, die auf einer sonnigen, mit Blumen betupften Wiese liegen, alle Viere von sich gestreckt, den Blick gen Himmel und die Mac DeMarco-Alben bereits durchgenudelt.
Mick Jenkins' Lobgesang auf die Liebe kann man natürlich kritisch gegenüberstehen. Bezüglich seiner neuen Auskopplung sieht das schon wieder anders aus. Solide.
4Trackboy aka Retrogott ist weitläufig bekannt als einer der wenigen deutschen Rapper, die rappen können.
Für "Timing & Effekte", sein aktuelles Machwerk, hat er sich kurzerhand Echomann aka Twit One geschnappt, um auf dessen Instrumentals einfach mal wieder ein paar locker flockige Bars zu legen. Kann man machen!
Nicht so ganz neu, aber nun neu auf Vinyl ist "Turn Into" von Jay Som.
Das Titelstück mit seinen diffusen Gitarren und seinem träumerischen Gesang ist die ideale Anspielstation für alle, die auf einer sonnigen, mit Blumen betupften Wiese liegen, alle Viere von sich gestreckt, den Blick gen Himmel und die Mac DeMarco-Alben bereits durchgenudelt.
Mick Jenkins' Lobgesang auf die Liebe kann man natürlich kritisch gegenüberstehen. Bezüglich seiner neuen Auskopplung sieht das schon wieder anders aus. Solide.
4Trackboy aka Retrogott ist weitläufig bekannt als einer der wenigen deutschen Rapper, die rappen können.
Für "Timing & Effekte", sein aktuelles Machwerk, hat er sich kurzerhand Echomann aka Twit One geschnappt, um auf dessen Instrumentals einfach mal wieder ein paar locker flockige Bars zu legen. Kann man machen!
Freitag, 4. November 2016
Video: Messer - Im Jahr der Obsessionen (All Diese Gewalt-Remix)
Melancholisch, treibend und von derart hoher Intensität, dass sich Nackenhaare kräuseln. Die ebenfalls schwer beeindruckenden Animationen von Dennis Zyche begleiten den Titel. Unheimlich gut!
Donnerstag, 27. Oktober 2016
Video & Stream: Friends of Gas - Ewiges Haus
Die Münchener Post-Punk-Formation Friends of Gas führte bislang eher ein Nischendasein. Das ist gar nicht mal so verwunderlich, wo das bisher einzige Lebenszeichen der Band doch ein auf 150 Kopien limitiertes Tape aus diesem Frühjahr ist.
Weniger verständlich wäre es jedoch, wenn sich nach dem Release ihrer morgen erscheinenden Debütplatte mit dem charmanten Namen "Fatal schwach" nichts an ihrem Bekanntheitsgrad ändern sollte.
Zwar wurde mit "Ewiges Haus" erst eine Videoauskopplung in den Äther geschickt, dieser hypnotische 7-Minüter weiß dafür nachhaltig zu fesseln.
Dass die vier Münchener etwas von ihrem Handwerk verstehen, ist mehr als offensichtlich, viel wichtiger jedoch, dass Friends of Gas berühren.
Bei "noisigen Gitarrenläufen und fragmentarischem Text zwischen fester Struktur und Improvisation, zwischen Post-Punk, Noise und den kalten 80ern" taucht der Hörer in eine entfremdete Welt voll bröckelnder Luftschlösser und wütender Melancholie ein, der Benzingeruch scheint tatsächlich unmittelbar.
Max Rieger, Sänger und Gitarrist von Die Nerven und offensichtlich Bruder im Geiste, zeichnet sich erneut für die Produktion verantwortlich. Die Erwartungen sind hoch.
Zum Kennenlern empfiehlt sich neben der aktuellen Single auch das Tape, welches als Stream verfügbar ist und zudem mit überaus schönen Videos zu jedem der Tracks aufwarten kann. Am eingängingsten ist vielleicht das schließende "Lost Somebody". Ich bin ehrlich beeindruckt!
Weniger verständlich wäre es jedoch, wenn sich nach dem Release ihrer morgen erscheinenden Debütplatte mit dem charmanten Namen "Fatal schwach" nichts an ihrem Bekanntheitsgrad ändern sollte.
Zwar wurde mit "Ewiges Haus" erst eine Videoauskopplung in den Äther geschickt, dieser hypnotische 7-Minüter weiß dafür nachhaltig zu fesseln.
Dass die vier Münchener etwas von ihrem Handwerk verstehen, ist mehr als offensichtlich, viel wichtiger jedoch, dass Friends of Gas berühren.
Bei "noisigen Gitarrenläufen und fragmentarischem Text zwischen fester Struktur und Improvisation, zwischen Post-Punk, Noise und den kalten 80ern" taucht der Hörer in eine entfremdete Welt voll bröckelnder Luftschlösser und wütender Melancholie ein, der Benzingeruch scheint tatsächlich unmittelbar.
Max Rieger, Sänger und Gitarrist von Die Nerven und offensichtlich Bruder im Geiste, zeichnet sich erneut für die Produktion verantwortlich. Die Erwartungen sind hoch.
Zum Kennenlern empfiehlt sich neben der aktuellen Single auch das Tape, welches als Stream verfügbar ist und zudem mit überaus schönen Videos zu jedem der Tracks aufwarten kann. Am eingängingsten ist vielleicht das schließende "Lost Somebody". Ich bin ehrlich beeindruckt!
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